Aufgrund seiner Jahrhunderte umfassenden Geschichte besitzt das Christianeum eine der ältesten, größten und vielfältigsten Gymnasialbibliotheken Deutschlands.

Die ca. 25.000 Bände umfassende historische Sammlung hat, der Tradition ihres seit 1738 bestehenden Bestandes folgend, vorwiegend wissenschaftlichen Charakter. Der wertvolle Altbestand umfasst unter anderem Handschriften, Inkunabeln und alte Drucke. Weiterhin gibt es, der humanistischen Tradition entsprechend, einen bedeutsamen Bestand der Klassischen Philologie.

Um den wertvollen Bestand der historischen Bibliothek der wissenschaftlichen Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde im Jahre 2017 der Beschluss gefasst, den Bestand zu digitalisieren. Zu diesem Zweck wurde mit der großzügigen Unterstützung der Gerd und Gesa Knoll Stiftung, der Warburg Stiftung und der Amici Bibliothecae Christianei einen spezieller Buchscanner erworben werden.

Bis Februar 2020 konnten dank der großartigen Mithilfe der Elternschaft des Christianeums schon zahlreiche Werke des historischen Bestandes und fast alle Zeugnisbücher der Schule aus dem 19. Jahrhundert eingescannt werden. Es ist zu hoffen, dass dieses Projekt Ende 2022 fortgesetzt werden kann.

Anfang des Jahres 2021 erhielt die Bibliothek eine Förderung in Höhe von 18.000 € durch die Deutsche Digitale Bibliothek im Rahmen des von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderten Programms NEUSTART KULTUR im Jahre 2021. Die Amici Bibliothecae Christianei finanzierten den für das Projekt erforderlichen Eigentanteil von 2.000 €. Diese Förderung ermöglichte die Digitalisierung von über 220 Werken der historischen Bibliothek. Darunter sind Handschriften, Inkunabeln und zahlreiche Briefe und Abhandlungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins.

                 

 

 

 

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Manuscripta Mediaevalia

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Drucke des 16. Jahrhunderts (VD16)

Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17)

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)